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Das Solardachpotenzialkataster für den Landkreis Hildesheim ist online 

Drastisch steigende Energiepreise und Abhängigkeiten von Dritten:
Wie macht man sich als Hauseigentümer:in unabhängiger von diesem negativen Trend und wie kann man gleichzeitig sich selbst sowie dem Klima etwas Gutes tun?

Dabei hilft der neue Online-Klimarechner, den die gemeinnützige Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim mit der Kreisverwaltung gemeinsam auf den Weg gebracht hat. Das Solarpotenzialkataster ist ein Projekt aus dem Klimaschutzkonzept des Landkreises. Der Klimarechner startet mit dem Modul Solarpotenzial (Photovoltaik und Solarthermie) und soll in Zukunft mit weiteren Modulen ergänzt werden. 

Im Landkreis Hildesheim sind zwischen 65 - 78 % der knapp 193.000 Gebäude entweder für die Gewinnung von solarer Wärme oder die Stromerzeugung geeignet. Auf den knapp 193.000 Dächern im Landkreis Hildesheim (Bebauungsstand 2016) könnten mit 10,4 Mio. Quadratmeter Modulfläche pro Jahr insgesamt mehr als 1,6 GWh Solarstrom oder 3,9 GWh solare Wärme zur Unterstützung der Heizung generiert werden. Allein durch die Nutzung des Photovoltaikpotenzials könnte der Landkreis im Jahr knapp 670 Millionen Kilogramm CO2 einsparen. (1)
„Auch wenn jetzt gerade die Solarmodule, Wechselrichter und Co. ggf. längere Lieferzeiten haben als normal, gilt es gerade solche enormen Potenziale auf den Dächern im Landkreis Hildesheim zu nutzen und sich vorab zu informieren“, meint der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. 

Dem Solarpotenzialkataster liegt ein dreidimensionales Oberflächenmodell zugrunde, das nach Überflügen aus hochauflösenden Laserscandaten (Stand 2016) für den gesamten Landkreis erstellt wurde. Das Modell bildet die Dachflächen ab, berechnet deren Neigung und berücksichtigt auch die Verschattung von Flächen. Hinterlegt sind u.a. Mittelwerte für die jährliche potenzielle Sonneneinstrahlung in der Region.

„Gerade in der jetzigen Zeit mit der enormen Nachfrage nach Beratungsangeboten kann das Solardachkataster eine erste Orientierung geben. Die Beratung durch einen Experten wird damit nicht ersetzt, “ so betont der Geschäftsführer der neutralen Klimaschutzagentur Martin Komander.

So geht’s: Der Nutzer gelangt über eine digitale Landkarte zu der entsprechenden Immobilie und erkennt an der Färbung der Dachflächen deren Eignung für die Gewinnung von Strom oder der Unterstützung für die Heizung oder der Warmwassererzeugung. Schon im Pop-up für diese Dachfläche werden vorläufige Ergebnisse und der Link zum Ertragsrechner angezeigt. Im Schnelldurchlauf – hier sind Durchschnittswerte hinterlegt – kommt man zu einem ersten Ergebnis, welches Potenzial die einzelnen Dachflächen für die Gewinnung von Strom oder Wärme haben. Bei der detaillierten Berechnung hat der Nutzer die Möglichkeit, die individuellen Bedarfe seines Haushalts einzugeben, etwa, ob man mit dem eigenen Solarstrom eine Wärmepumpe betreiben, ein E-Auto betanken möchte oder die Anschaffung eines Batteriespeichers plant.

Das Ergebnisprotokoll des Solardachpotenzialkatasters liefert Angaben zu Kosten und Amortisationszeit der Anlage, sowie zur Wirtschaftlichkeit über 20 Jahre. Darüber hinaus wird die jährliche CO2-Einsparung benannt.
Alle Daten sind als Näherungswerte zu sehen, die im Einzelfall abweichen können. Der Rechner ersetzt keine Energieberatung oder statische Betrachtung vor Ort.

Eine Erweiterung des Klimarechners mit Modulen zu anderen Energiethemen ist geplant. Zeitnah soll das Modul Gründachpotenzialkataster an den Start gehen.

Erfahren Sie mehr unter: https://klimaschutzagentur-hildesheim.de/solardachpotenzialkataster/ 

Widerspruch zur Darstellung der eigenen Immobilie in der Karte:
info@klimaschutzagentur-hildesheim.de 

Quelle: (1) IP Syscon 2022

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