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Eine Blumenuhr für Bledeln - Pflanzaktion XXL!

Unter dem Projektnamen "Ökologische Aufwertung der Kirchhöfe in Groß Lobke, Lühnde und Bledeln" haben die 12 Apostel Kirchengemeinde Sarstedt-Land und die Klimaschutzgruppe Algermissen mit Hilfe des Umweltwissenschaftlers und Bienenexperten Jakob Grabow-Klucken monotone Rasenflächen in Blühwiesen und Staudenbeete umgewandelt. 

Seit Januar liefen die Vorarbeiten und für das überzeugende Konzept wurde der Antrag der Klimaschutzgruppe auf über 14.000 Euro Förderung im Rahmen der Richtlinie zur Biotopschaffung und -vernetzung vom Landkreis bewilligt.Seit September wurde in Groß Lobke und Lühnde mit Helfern aus Kirche und Klimaschutzgruppe in Teilbereichen die Grasnarbe abgeschält, der Boden gefräst und im Abstand von 4-6 Wochen mehrfach umgebrochen.

Der große Tag für Bledeln kam am 16. Oktober. Viele ehrenamtliche Helfer, Konfirmanden und Hobbygärtner trafen sich am Samstag Vormittag, um ein Staudenbeet in Form einer Blumenuhr mit 10 m Durchmesser anzulegen.

In den Tagen zuvor hatte Christopher Hapke aus Bledeln mit seinem Minibagger das Beet ausgebaggert, den fetten Mutterboden ausgehoben und durch ein mageres Mineralgemisch ersetzt, bevor ein LKW der Bioland-Gärtnerei Strickler für Kräuter- und Wildpflanzen eine riesige Staudenlieferung brachte.

Das Beet wurde in 12 Segmente unterteilt und vor allem viele jugendliche Hände stürzten zu den vorbereiteten Staudenkästen.

Jakob Grabow-Klucken, der ähnliche Projekte für den BUND betreut, hat für jedes Segment der "Uhr" Pflanzen ausgesucht, die zu der bestimmten Uhrzeit ihre Blüten öffnen oder zum Abend hin schließen.

Der Wiesenbocksbart zum Beispiel steht auf 12 Uhr. An ihm haben schon früher Feldarbeiter erkannt, wann Mittagszeit ist.

Gleichzeitig hat eine Gruppe eine große Menge Frühblüherzwiebeln entlang der Kirchwege um St. Georg im teilweise sehr harten Boden eingegraben, um uns ein besonders schönes Blütenmeer im Frühling zu bescheren. 

Der Bodenaushub der ‚Uhr‘ wurde mit weiteren fleißigen Händen zu einen kleinen Wall, einer sogenannten Ruderalfläche modelliert. Da 75 Prozent der 600 Wildbienenarten in der Erde nistet, sind spärlich bewachsene sonnige Stellen an flachen aber eben auch an Hängen und Abrisskanten eine wichtige Unterstützung für ihr Überleben.

Was für ein schöner Tag - wir waren überwältigt von den vielen großen und kleinen helfenden Händen! Vielen Dank euch allen! Vielen Dank an die fleißigen Konfirmanden und alle Kinder, die dabei waren!

Vielen Dank an Christopher Hapke fürs Ausbaggern! An Dag Wachsmann und Andreas Lambrecht für Organisation, Getränke und Verpflegung! Danke an alle Kuchen-Bäcker! Vielen Dank an Jakob Grabow-Klucken fürs Erklären und Anleiten!

Danke auch an Frederik Lohmann und Kirstin Osterwald für die Unterstützung!

Dankeschön! Jetzt warten wir gespannt auf den Frühling!


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