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Ein außergewöhnlicher Kurs im sOfA: Pouring!

Am 26.10.2019 fand Vormittags erstmalig in den Räumlichkeiten der Familie Ernst aus Algermissen ein Acrylic Pouring Kurs mit insgesamt 8 Teilnehmern statt.
Die beiden begeisterten Hobbykünstler, Martina und Dirk Behrendt wurden von der Leitung des Mehrgenerationshauses im soFA, Frau Ingrid Klipp und von ihrer Kursleiterin des Mal- und Zeichenkursus, Frau Gaun dazu animiert, ihre bereits ausgestellten Werke im soFA auch künstlerisch Interessierten in der Gemeinde nahezubringen und einen Kurs für diese Technik anzubieten.

Beim Acrylic Pouring wird die Farbe mittels verschiedener Techniken (Flip Cup, Dirty Pour, Puddle Pour, Ring/Swirl Pour etc.) auf die Leinwand gegossen. Da die Farbe sehr flüssig ist, kann man nach Fertigstellung des Kunstwerkes die Bilder leider nicht gleich mit nach Hause nehmen, da sie mindestens 2. - 5. Tage auftrocknen müssen.

Voraussetzung das so ein Kursus überhaupt stattfinden konnte war also ein Raum mit genügend Platz für alle Teilnehmer und eine Möglichkeit, die Bilder nach Fertigstellung dort ungestört und unbewegt für 2 - 5 Tage zu lagern. Familie Ernst aus Algermissen hat spontan ihre Hilfe angeboten und uns ihren ehemaligen Partyraum zur Verfügung gestellt. Nochmals ganz herzlichen Dank an dieser Stelle.

Im Vorfeld hatten die Kursleiter schon alles sehr gut vorbereitet. Sämtliche Farben, Leinwände, Malunterlagen und Utensilien waren schon bereitgestellt, sodass in lockerer und entspannter Atmosphäre auch gleich begonnen werden konnte.
Nach einigen Informationen zum Thema und den verschiedenen Anwendungstechniken ging es dann um die Farbauswahl und das Mischen der Farbe mit dem Pouringmittel. Jeder Teilnehmer hat nach seinen Wünschen und Vorlieben seine Farben zusammengestellt und auf die Leinwand gebracht. Einige bevorzugten die Dirty Pour Technik - in der die Farben, nachdem sie in separaten Behältern vorbereitet wurden, alle in einem einzigen Becher zusammen geschüttet und auf die Leinwand gebracht werden - hier war der Überraschungsmoment beim Gießen auf die Leinwand und das Endergebnis der Farbzusammenspiele am größten. Andere wiederum nutzten die Flip Cup oder die Ring Pour Technik. Ob mit oder ohne Silikon - alles war möglich. Nach dem „torchen“ (dient dem Entfernen der Luftblasen, die in der Farbe eingeschlossen sind und zur Begünstigung der Zellbildung) ist das Bild nach einigem hin und her schwenken bis zu Zufriedenheit des Künstlers dann fertig. Am Ende hatte jeder Teilnehmer zwei Bilder gefertigt, die allesamt sehr kunstvoll und individuell waren. Gemeinsam wurde dann von allen Beteiligten mit den verbliebenen Farbresten noch ein Gemeinschaftswerk erstellt, welches einen Platz im soFa finden wird.
Das Interessante an allen Acrylic Pouring Techniken ist, dass die Bilder sich bis zur vollständigen Trocknung noch stark verändern können.
Allein das Zuschauen, wie sich die Farben und die Zellen entwickeln ist unglaublich interessant.
Nachdem alle Bilder vollständig aufgetrocknet sind werden sie je nach Wunsch individuell mit einem Acrylfirnis in matt, seidenmatt oder glänzend lackiert.

Uns und allen Teilnehmern hat dieser und der Anschlusskurs sehr viel Freude und Spaß gemacht und die vielen positiven Feedbacks bestärken uns darin, im nächsten Jahr auch wieder einen oder mehrere Kurse hierzu anzubieten.
Wir hoffen weiterhin auf reges Interesse!

Autor: Sönke Deitlaff 

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