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Null Toleranz gegen zunehmende Farbschmierereien

Algermissen setzt auf Kooperation mit Polizei und Unterstützung der Zivilgesellschaft.

Die Gemeinde Algermissen wehrt sich gegen zunehmenden Vandalismus und Schmierereien an öffentlichen Orten. Hierbei geht es um Schmierereien, die politisch links- und rechtsorientierte und zum Teil verbotene Symbole enthalten oder fußballnahe Kürzel aufweisen.

Bürgermeister Wolfgang Moegerle will gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern dagegen vorgehen.

Zusammen mit der Polizei will er die Beschädigung von privatem und öffentlichem Eigentum stoppen. Klar ist für ihn auch: „Jede Schmiererei, jede Sachbeschädigung wird konsequent zur Anzeige gebracht.“

Besonders ärgern die Verantwortlichen im Algermissener Rathaus die politisch radikalen Schmierereien. „Hakenkreuze sind völlig inakzeptabel. Es gibt keine Entschuldigung für solche Taten. Das sind keine Dumme-Jungen-Streiche mehr. Hier gibt es ganz klar eine Null-Toleranz-Strategie der Gemeinde Algermissen!“

Aber damit will es der Bürgermeister nicht belassen: „Hier sind wir nicht nur als Gemeinde, sondern auch als Zivilgesellschaft gefordert“, betont Moegerle und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, Beobachtungen umgehend zu melden. „Die Beseitigung dieser Schäden kostet unser aller Steuergeld.“

Daher gibt es auch von Seiten der Gemeinde Algermissen eine Belohnung von 500€ für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen. Konkret geht es um das Beschmieren des Jugendtreffs „Gänserampe“ in Algermissen in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli und um die Schmierereien im Bereich des Ziegeleiparks bis zum Freizeitpark Alpe in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2019. Sachdienliche Hinweise nimmt die örtliche Polizeistation oder das Ordnungsamt der Gemeinde Algermissen, Herr Peisker, unter Telefon 910030 entgegen.

Sowohl die Polizei, mit der die Gemeinde Algermissen in engem Kontakt stehe, als auch die Jugendpflege der Kommune hätten ihre Präsenz in den letzten Wochen an den neuralgischen Punkten deutlich erhöht. Trotzdem komme es immer wieder zu nächtlichen Sprayaktionen. „Wir haben in den vergangenen Jahren sogar legale Sprayflächen eingerichtet, die aber für solche Täter wohl eher unattraktiv sind.“

Die Gemeinde habe auch Kontakt mit der Deutschen Bahn aufgenommen und dringend um die Entfernung der zahlreichen Schmierereien an Bahneigentum gebeten. Da es in Verbindung mit den radikalen Schmierereien auch immer wieder Hinweise auf Ultras von Hannover 96 gibt, hat die Gemeinde auch mit dem hannoverschen Zweitligisten Kontakt aufgenommen. Der Verein hat sich die Bekämpfung rechter Umtriebe im Fußballumfeld mit als Aufgabe im Rahmen ihres Fanprojektes auf die Fahnen geschrieben.

In den vergangenen Jahren haben sich in Algermissen eine ganze Reihe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern für Demokratie und Toleranz eingesetzt. Gerade eine große Anzahl junger Menschen engagieren sich in vielen Projekten für eine weltoffene und tolerante Gemeinde Algermissen.

Das erfolgreiche „Gänserockfestival“, das in diesem Jahr bei seiner 5. Auflage von rund 1.500 Menschen besucht wurde, ist ein Beispiel und äußeres Zeichen der Arbeit in dieser Gemeinde. Auch zukünftig sind weitere Präventionsmaßnahmen, beispielsweise mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen, geplant. Die Gruppe „Demokratie und Toleranz“ hat aus gutem Grund bundesweit einen Preis für ihre Arbeit gewonnen.

Kontakt

Markus Peisker »
Fachbereich III
Fachbereichsleiter Bürgerservice
Marktstraße 7
31191 Algermissen
Telefon: 05126 9100-30
Fax: 05126 9100-92
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