Die Auszeichnung Hildesheims als gründerfreundlichste Region Deutschlands lenkte kürzlich bundesweit große Aufmerksamkeit auf den Wirtschaftsstandort. Um das hervorragende Ergebnis der Studie, die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (insm) beauftragt wurde, nachhaltig in der Öffentlichkeit zu verankern, hat die HI-REG in Kooperation mit der Stadt und dem Landkreis Hildesheim ein Label als imagebildende Maßnahme entwickelt.
Die bundesweite Untersuchung, die vom Unternehmermagazin Impulse unterstützt wurde, hat ergeben, dass Gründer in der Region Hildesheim die besten Voraussetzungen für ihren Start in die Selbstständigkeit finden. Festgehalten ist der 1. Platz im Gründerranking des Global Entrepreneurship Monitor (GEM). Hinter GEM verbirgt sich ein internationales Forschungskonsortium, das mittlerweile in 42 Ländern vertreten ist.
Das deutsche Länderteam unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Sternberg (Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, Leibniz-Universität Hannover) hat nun erstmals einen Länderbericht zu den Gründungsaktivitäten mit der exzellenten Bewertung Hildesheims vorgelegt. Die Studie deckt den Zeitraum von 1999 bis 2006 ab und vergleicht 97 Regionen. Besonders erfreulich ist, dass das brillante Ergebnis auch für die so genannten Opportunity-Quote gilt. Dies sind Existenzgründungen, die nicht aus der Not heraus stattfinden, sondern auf Basis echter Marktchancen und solider Voraussetzungen. Dabei wurde der Wirtschaftsförderung durch die HI-REG Vorbildcharakter bescheinigt, der auf der engen Kooperation und Abstimmung aller gründungsrelevanten Einrichtungen im Netzwerk der Gemeinschaftsinitiative Existenzgründung Hildesheim basiert. Laut Prof. Sternberg ist "Der Hildesheimer Weg als wirtschaftspolitisch besonders erfolgreiches Beispiel anzusehen".
Weitere Informationen und Kontakt: HI-REG, Birgit Wilken, Tel.: 05121/3 09-22 61.