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Kläranlage Algermissen

Seit dem 1. Januar 2004 hat der Wasserverband Peine die Abwasseraufgaben inne. Er folgt auch hier seinem nachhaltigen Konzept. Dieses schließt neben der Ressourcenschonung immer die kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur mit ein. Mit dem Neubau der Kläranlage folgt jetzt ein weiterer zentraler Baustein im Inftrastrukturkonzept.

Alte Anlage kann strenge Reinigungsstandards nicht mehr leisten

Der Neubau wird die aus Mitte der 80-er Jahre stammende alte Reinigung komplett ersetzen. „Mit der auf 12.000 Einwohnergleichwerte ausgelegten neuen Anlage ist eine den modernen Standards entsprechende verlässliche Reinigung gesichert, die uns auch mit Blick auf die Gemeindeentwicklung Spielräume erhält“, sagt Bürgermeister Wolfgang Moegerle. Die Gemeinde Algermissen war von Anfang an mit einem Beirat eng in das Kläranlagen-Großprojekt eingebunden. Die Nutzung regenerativer Energie war ein Wunsch der Lokalpolitiker: Eine Photovoltaikanlage und die Nutzung von Erdwärme zum Heizen der Gebäude sind fest eingeplant.

Ein anspruchsvolles Projekt

Der Neubau einer Kläranlage „auf der grünen Wiese“ ist auch für die erfahrenen Ingenieure des Wasserverbandes ein besonderes Projekt. 2012 wurde die europäische Ausschreibung für die Planungsleistungen gestartet – das Büro Obermeyer setzte sich durch. Ebenfalls 2012 wurde das rund 16.300 Quadratmeter große Grundstück erworben – da Land begehrt ist, war auch das ein wichtiger Meilenstein. 2013 stand dann zunächst im Zeichen des Varianten-Vergleichs und der Entwurfsplanungen. Diese wurden mit dem Beirat der Gemeinde diskutiert. Die Genehmigung für den Bau erfolgte im September, so dass bis November die Ausführungsplanungen und entsprechende Unterlagen für die europaweite Ausschreibung vorbereitet werden konnten. Im Februar 2014 erfolgte die Auftragsvergabe in drei Losen: Die Ausschreibungsergebnisse erfordern eine Investitionssummen von knapp zehn Millionen Euro.

EU-Fördermittel gesichert

Die neue Kläranlage Algermissen wird eine noch bessere Reinigungsleistung als die geforderten Ablaufwerte erreichen. Für diesen nachhaltig wirkenden Beitrag zur Gewässergüte konnten EU-Fördergelder aus dem EFRE-Fonds für Regionale Entwicklung beantragt werden.

Kontakt

Marco Knoop »
Wasserverband Peine
Horst 6
31226 Peine

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